Sascha Damaschun in den DEMETER-Aufsichtsrat gewählt
03.04.2014

Sascha Damaschun in den DEMETER-Aufsichtsrat gewählt

Sascha Damaschun, Geschäftsführer für Vertrieb, Einkauf & IT bei der BODAN Großhandel für Naturkost GmbH, wurde am 2. April 2014 von der Delegiertenversammlung des Demeter e. V. als Mitglied in den Aufsichtsrat berufen.

 

Sascha Damaschun beschreibt seine Beweggründe für seine Kandidatur als Mitglied des Aufsichtsrats wie folgt:

 

"Die Demeter-Bewegung hat als zentraler Akteur der Biobranche beste Chancen, Zukünftigkeit zu verwirklichen und Pionier im Setzen von Werten und Formen des praktischen wie geistigen Handelns zu sein.

 

Ich will dem gelebten Begriff der Regionalität gerade im Demeter-Verband eine neuen Bedeutungsraum verleihen. Weg von einer räumlichen Sicht, hin zu einer beziehungsorientierten Kulturform.

 

Ebenso stark erlebe ich das Bedürfnis, die Beteiligungskultur in unserer Gesellschaft zu stärken. De Menschen möchten Einfluss auf die Dinge nehmen und in ihrem Tun konkret werden, lokal wie gloal. Aktionsfelder werden die Fragen der Finanzierung von zukünftiger Landwirtschaft, Verarbeitung und Züchtung sein.

 

Diesem Anspruch möchte ich in unserer Verbandsstruktur nach innen, aber auch in den Wirkungen nach außen gerecht werden. Hierin liegen meine Kernmotive für die nächsten Jahre als tätiger Teil des Wertschätzungskreislaufs."

 

Seine Anliegen und Ziele für die konkrete Arbeit stellt sich Sascha Damaschun folgendermaßen vor:

 

"In der Erzeugung haben wir inzwischen ein breites Verständnis davon, was "biologish-dynamisch" sein kann. Auf der Ebene des Handels ist es hinegen bisher nur in Ansätzen gelungen, eine wirklich neue Qualität in unser Wirtschaften hineinzubringen. Die Brüche und Fragen zeigen sich dabei umso drängender.

 

Ich will mich für eine andere Kultur der Zusammenarbeit einsetzen. Unabdingbar hierfür ist für mich der aktive Dialog zwischen den Menschen, im Verband und auch außerhalb. Daraus folgen müssen aber auch Entgelte, die aufbauende Entwicklung bis zum Humus ermöglichen. Diese neue Kultur muss praktisch erlebbar und wirksam sein. Was sich nur nett anfühlt, reicht nicht!

 

Diese und weitere Fragen will ich im Fokus behalten und im Licht der aktuellen Fragen zu Strategien bündeln, damit Zukunft zwischen uns wachsen kann. Es ist an der Zeit, gesellschaftlich wie individuell neue Wege zu beschreiten. Um zu Zielen zu kommen, die wir gemeinschaftlich als richtig empfinden."